Motorradfahren in Schottland

Am 14.06.2019 machten wir uns auf, Schottland mit dem Motorrad zu erfahren. Wir begaben uns zunächst nach Amsterdam, um von dort mit der Fähre nach Newcastle zu gelangen. Das liegt zwar noch in England, aber nur ca. 100 km von der Grenze zu Schottland entfernt. Die Überfahrt verlief völlig ruhig. Wellengang gab es so gut wie gar nicht. Gebucht war Abendbüffet und am darauffolgenden Morgen auch Frühstücksbüffet. Die Kabinen sind ähnlich wie die auf der Fähre nach Oslo oder Göteborg. Nicht sehr groß, reichen aber für eine Nacht aus.

 Am nächsten Morgen kamen wir gegen 10.00 Uhr in Newcastle an. Nachdem alles gerichtet war, stellten wir das Navi auf Meilen um und fuhren los. Von Newcastle ging es nach Pitlochry. Wir hatten dort zwei Tage gebucht. Das Hotel war sehr gut. Am folgenden Tag unternahmen wir eine kleine Ausfahrt zum Queens-View, dem Lieblingsaussichtspunkt der Queen Victoria. Leider war uns das Wetter fast die gesamte Woche über nicht immer gut gesonnen (sprich: wir hatten öfter als einmal Regen). Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Nach der kleinen Ausfahrt begaben wir uns in das Hotel Arcasaide, zogen uns um und erkundeten zu Fuß die Umgebung. Vorbei am Wasserfall Black Water ging es zur kleinsten Distillerie nach Edradour. Von dort ein weiterer Weg zu einem Gasthaus in der Nähe, die selbst Bier braut. Dann weiter in den Ort und bei Fish and Chips neigte sich der Tag dem Ende.

Am Tag darauf fuhren wir weiter zum Loch Ness. Am Visitorcenter wurden einige Souvenirs erstanden. Im Nachbarteich trafen wir dann auch noch auf Nessi (es gibt sie doch – allerdings aus Kunststoff und überhaupt nicht Angst einflößend). Gleich in der Nähe befand sich unsere nächste Unterkunft. Loch Ness Inn, ein kleines Hotel mit angeschlossener Gastronomie.

 

Die nächste Tour führte uns direkt an den Loch Ness zum Urquardcastle, einer alten Burgruine. Dann fuhren wir weiter über schöne Straßen in Richtung Isle of Skye über Plockton (eine kleine Stadt direkt an einer kleinen Bucht, an der Dank des Golfstroms Palmen wachsen). Von unserer nächsten Unterkunft konnten wir die Brücke zur Isle of Skye sehen.

 

 

Nachdem wir gefrühstückt hatten, fuhren wir zunächst zum Eilean Donan Castle (besser bekannt als das Highländerschloß). Einige nahmen an einer Führung durch das Castle teil. Dann ging es weiter auf die Isle of Skye, dort aufgesucht die Distillerie von Talisker. Ich versuchte dort Ärmelabzeichen bei zwei dort sich aufhaltenden Kollegen zu tauschen. Das war leider nicht möglich, da die Abzeichen mit dem Hemd fest vernäht sind – schade. Unser nächstes Ziel erreichten wir dann ein wenig später als geplant (aber noch im Hellen). Es war ein kleines sehr hübsch eingerichtetes Hotel mit Gastronomie für den Abend.

Die nächste Etappe führte uns dann zum Viadukt in der Nähe, bekannt aus den Harry Potter Filmen. Kurzer Fotostopp dann weiter Richtung Williamsburg zum Ben Nevis (der höchsten Erhebung in Schottland). Von dort fuhren wir bei besser werdendem Wetter zum Loch Lomond. An der Südspitze des Lochs (See) war unsere nächste Unterkunft, das Oak Tree Inn.

 

 

Tags darauf ging es dann über Edinburgh bei richtiger Wärme zu unserer letzten Unterkunft – dem Melville Castle. Ein Schloss, das umgebaut wurde zu einem Hotel, in dem auch Hochzeiten stattfinden. Aufgrund der Massen an Menschen und der Wärme fiel unser Stopp in Edinburgh auf Wunsch aller Beteiligten eher bescheiden aus. Ich glaube, die meisten Einwohner Schottlands hielten sich dort auf, denn ansonsten ist Schottland eher dünn besiedelt.

Der letzte Tag brachte uns dann noch einmal besseres Wetter und so hatten wir noch ein paar schöne Ausblicke auf die Nordsee und auf das Bambergh Castle. In Newcastle angekommen checkten wir auf der Fähre ein und nahmen ein paar Getränke zu uns.

Übrigens: Das Wiskytasting auf der Fähre kam nicht zu kurz (man will ja auch nicht die Katze im Sack kaufen).

Noch eine Anmerkung: die Leute in Schottland waren überaus freundlich – auch keine aufgesetzte Freundlichkeit.

Ich glaube, es hat allen Reiseteilnehmern gefallen und wir freuen uns schon auf die nächste Tour.

Bis bald – Euer Tourguide Bracki

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.